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Was für eine großartige Zeit, um im Druckgeschäft zu sein!

Ich bin zwar neu bei OneVision, nicht aber in der Druckbranche. Bereits während meines Studiums begann ich in einer Grafikabteilung eines mittelständischen Rollen-Druckers. Es gab keine elektronische Druckvorstufe und auch der Computer spielte zu dieser Zeit noch keine Rolle. Die Kunden brachten ihr einzelnes Artwork, wir nahmen es, platzierten und druckten es. Wir mussten uns keine Sorgen machen, dass die Grafik nicht korrekt war – wir sahen sie auf den Zeichenbrettern, wenn sie bei uns über die Theke gingen.

In den frühen 90er Jahren haben wir mit unserem Laserdrucker Grafiken von Illustrator 88, Aldus Pagemaker oder Freehand mit Tiefenschwarz ausgegeben und ein Raster darüber gelegt, um unsere Negative und dann Platten herzustellen. Es folgten Belichter, so dass wir Druckbilder nun direkt auf Film und schließlich auf die Plattenbelichter ausgeben konnten. Inzwischen bekamen wir Dateien von Kunden aus dem ganzen Land und nicht mehr am Schalter. Wir hatten etwas bereits Komplexes um eine weitere Komplexitätsstufe erweitert. Wir mussten die schlechten Nachrichten an die Sachbearbeiter weiterleiten, damit wir eine neue Datei bekamen. Als wir diese Hürde überwunden hatten, mussten wir herausfinden, warum der Belichter die Produktion blockierte. Was hat dazu geführt, dass das RIP verstopft war? Im Protokoll suchst du nach der Seitenzahl und startest dann die mühsame Fehlersuche: War es ein fehlerhaft platziertes EPS oder etwas Schlimmeres? Manchmal konnten wir Änderungen vornehmen und einen erneuten Versuch starten. Manchmal mussten wir das Design nachbauen. Und manchmal wussten wir nicht, was los war. Wir ließen es einfach wieder laufen und siehe da – es funktionierte! Meistens aber mussten wir den Kunden kontaktieren.

Als Grafikdesigner in einer Druckerei, genauer gesagt in der digitalen Druckvorstufe, lernte ich, welche Daten druckbar waren und welche nicht; und warum. Ich versuchte, mit den anderen Grafikern zu sprechen und meine Erfahrungen weiterzugeben, damit ich beim nächsten Mal nicht wieder die gleiche Arbeit machen musste. Sicher, es war ein Haufen Arbeit, aber es half den anderen Gestaltern, ein Verständnis dafür zu entwickeln.

Mit dem Digitaldruck änderte sich die Druckwelt: Wir nahmen täglich Hunderte von Dateien auf, anstatt zwei oder drei Aufträge von Werbeagenturen für die Offsetdruckmaschine. Natürlich waren die Auflagenkleiner, aber jetzt forderten die Kunden eine Lieferung am gleichen oder dem nächsten Tag. Sollten wir es nicht hinbekommen, würden sie um die Ecke zum nächsten Drucker gehen.

Aber schlechte Daten plagten uns auch jetzt noch in unserem Arbeitsalltag. Die zeitaufwändige Fehlersuche war nach wie vor vorhanden und mit dem Anstieg der Druckdateien sogar exponentiell gewachsen. Wir brauchten 15 Leute, die sich alle Aufträge ansahen und die Preflight-Informationen an den Kundenberater weiterleiteten, um sie an die Kunden zu versenden. Lange Arbeitszeiten, mehrere Schichten und schlechter Kaffee trieben uns an, den täglichen Rückstand zu überwinden. Es musste einen besseren Weg geben.

Ich wusste nicht, dass OneVision zu diesem Zeitpunkt daran arbeitete, die Automatisierung der Druckvorstufe für die Zeitungswelt zu perfektionieren. Niemand aus dem kommerziellen Druckbereich dachte daran, sich über das Stand der Dinge in dieser Branche zu informieren. Und niemand von den Zeitungen wollte, dass wir ihr Geheimnis erfahren!

Transparenzen AuflösenWeiter bis zum heutigen Tag: Ich lernte, dass all die Mühe, die ganze Zeit, die ganze Arbeitskraft, einfach alles anderswo hätte eingesetzt werden können, wenn wir von den OneVision Lösungen  gewusst und sie genutzt hätten. Wir können die Datei nicht nur prüfen und Ihnen sagen, was damit nicht stimmt (wenn Sie es überhaupt wissen wollen), sondern wir korrigieren mögliche Fehler auch. Automatisch! Wir betten die Schriften ein. Automatisch! Wir normalisieren die Datei. Automatisch! Wir entfernen falsche Farbinformationen und setzen Ihre richtigen Werte ein. Automatisch! Und noch so viel mehr. Und das alles automatisch, wie Sie es sich wünschen!

Und genau das ist jetzt meine Mission – es allen in der Druckbranche zu erzählen. Ich sage es meiner Familie. Ich sage es meinen Freunden. Ich sage es den Freunden meiner Familie. Ich glaube an OneVision. Es fasziniert mich Tag ein Tag aus, wenn ich sehe, dass die Software mit jeder Installation auf neue Weise zum Einsatz kommt.

Jeden Tag lerne ich etwas Neues, nicht nur über die OneVision-Lösungen und die großartigen Menschen und deren Firmenkultur, sondern auch über die Branche, in der ich seit fast 30 Jahren tätig bin. Was für eine großartige Zeit, um im Druckgeschäft zu sein!


Wer ist der beste Ansprechpartner bei OneVision?

Falls Sie bereits OneVision-Kunde sind und noch mehr aus Ihrer Software herausholen wollen, dann kontaktieren Sie training(at)onevision.com.

Wenn Sie noch keine OneVision Software im Einsatz haben, dann kontaktieren Sie info.ce(at)onevision.com

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