07.12.2018
OneVision in den Medien

World of Print über hocheffiziente Etikettenproduktion

Das Fachmagazin World of Print berichtet wie die Druckerei InForm Etiketten mithilfe der speziell auf den Etikettendruck abgestimmten Label Automation Suite vormals zeitintensive manuelle Aufgabe automatisieren und Produktionsprozesse signifikant beschleunigen konnte.

Bei der Kreation und Produktion guter Etiketten spielen viele unterschiedliche Faktoren eine entscheidende Rolle. Neben vielfältigen verschiedenen Arbeitsschritten gilt es mitunter, auch enge Vorschriften zu beachten und Etiketten perfekt auf ihren Anwendungsbereich hin abzustimmen. InForm Etiketten verfügt über eine knapp 30-jährige Historie und hat sich als erfahrene Fachdruckerei im Etikettensegment etabliert. Mit der Label Automation Suite von OneVision verfügen sie hierbei über ein Tool, das sie dabei unterstützt, die Etikettenproduktion so effizient wie möglich zu gestalten.

Die Basis muss stimmen

Die notwendige Voraussetzung für ein gutes Ergebnis beginnt jedoch bei der Gestaltung und Druckvorstufe. Auch hier ist ein besonderes Know-how gefragt – speziell bei den vielfältigen Veredelungsoptionen. „In der Druckvorstufe sorgen wir dafür, dass das Design in perfekter Datenform in die Druckmaschine läuft. Hier müssen Grafikdaten meist noch aufbereitet oder umgewandelt werden, damit sie beim Druckvorgang perfekt verarbeitet werden können. Insbesondere wenn es um aufwändige Veredelungen wie Prägungen, Lackierungen, Stanzungen oder Laminierungen geht, müssen sämtliche Druckdaten entsprechend optimiert aufbereitet sein, damit Druckplatten, Klischees oder Stanzformen genau passen und Farben wie gewünscht zum Ausdruck kommen. In der Vergangenheit bedeutete dies je nach Auftrag und Veredelungsgrad durchaus einen Arbeitsaufwand von gut zwei Stunden, da jeder einzelne Schritt manuell ausgeführt wurde. Mit dem wachsenden Digitaldruck und der Kundenvielfalt, die relativ geringe Volumina mit sehr vielen Sorten abruft, stellt dies natürlich einen immens hohen Aufwand dar“, schilderte Dr. Benjamin Rüdt von Collenberg.

Deutliche Produktivitätssteigerung und Fehlerminimierung

Um diesen Prozess fortan deutlich effizienter und auch fehlerminimiert abwickeln zu können, entschied man sich bei InForm Etiketten dafür, diesen Prozess weitestgehend zu automatisieren und nahm vor rund zwei Jahren die Label Automation Suite von OneVison in Betrieb. Die umfassende Lösung für die Etikettenproduktion deckt sowohl die Produktionsplanung als auch die Optimierung von Druckdaten ab. Damit ist das Team von InForm Etiketten seither in der Lage, zeitintensive manuelle Aufgaben automatisiert abzuwickeln und auf diese Weise ihre Produktionsprozesse zu beschleunigen. Mit der Label Automation Suite werden komplexe Eingangsdateien vereinfacht, um einen fehlerfreien und schnellen Druckprozess sicherzustellen. Darüber hinaus profitiert die Druckerei von einer kundenübergreifenden Sammelproduktion, die den Durchsatz wesentlich erhöht. Zudem bietet die Label Automation Suite maximale Transparenz und Zuverlässigkeit für jeden einzelnen Produktionsschritt vom Auftragseingang bis zum Druck. „Bei einem einfach gehaltenen Durchschnittsetikett auf einem gängigen Material in millionenfacher Ausführung ist der Workflow schlank und klar, hier ließe sich der Aufwand in der Druckvorstufe problemlos manuell bewältigen. Doch angesichts der wachsenden Aufträge im Digitaldruck mit geringerer Auflage, ist ein solcher Workflow schlicht nicht effizient genug. Bei einer Kundenstruktur, die vermehrt auf kleine Volumina mit vielen Sorten setzt, benötigt man automatisierte Strukturen und einen geschlossenen Workflow, um diese Aufträge rentabel und effizient abwickeln zu können“, erläutert Dr. Benjamin Rüdt von Collenberg. „Bei einem hoch veredelten Etikett sämtliche unterschiedlichen Veredelungsoptionen mit der Hand anzulegen, ist mühsam und vor allen Dingen oft auch fehlerbehaftet. Das geht mit der Workflowlösung von OneVision deutlich schneller und sicherer. Wir müssen die einzelnen Schritte nicht mehr länger manuell überprüfen, um das PDF druckfähig zu machen oder einen Korrekturabzug zu erstellen. Mit der Label Automation Suite lässt sich ein aufwändiges Etikett, das zuvor zwei Stunden beansprucht hat, anhand der automatisierten Prozesse, die entweder aktiv vom Grafiker in der Vorstufe vorgenommen werden oder im Hintergrund automatisch ablaufen, in rund 15 Minuten bearbeiten.“

Die automatisierte Optimierung importierter Produktionsdaten sorgt für einen fehlerfreien Druck. Ehemals manuelle Schritte wie Normalisierung, Preflight, Zuschneiden auf Stanzformen, weiße Masken und Lackmasken erstellen, Beschnitt erweitern werden mit der Label Automation Suite automatisiert erledigt. Beim Auftragseingang wird der Import von MIS-Produktionsdaten wahlweise direkt oder über eine Schnittstelle zu Drittsystemen vorgenommen. Im Anschluss erfolgt die automatische Druckdatenoptimierung des Etiketts für einen fehlerlosen Druck. Die Label Automation Suite erstellt automatisiert Stanzformen oder Laserschneideschemata, weiße Masken, Lackmasken und Beschnitt. Auch das Zusammenfassen offener Aufträge zu einer Sammelproduktion für Stanzformen oder Laserschneideschemata erfolgt ebenso automatisiert wie das Setzen von Schnittmarken. Aufträge lassen sich automatisiert den Druckmaschinen zuweisen. Etiketten mit gleichem Substrat werden kombiniert und die Druckaufträge automatisch an die Druckmaschine übertragen. "Mit der Label Automation Suite erhalten wir die Gewissheit, dass wir jeden einzelnen Job zuverlässig, hoch transparent und sicher abwickeln können – davon profitieren wir und unsere Kunden.“ so Dr. Benjamin Rüdt von Collenberg.

Den ganzen Artikel zum Download gibt es HIER.

Fachmagazin: World Of Print
Autor: Oliver Göpfert

Das Etikett "Remedy" in der Druckdatenaufbereitung mit der Label Automation Suite

Das Etikett "Remedy" im Druckprozess

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