08.10.2019
OneVision in den Medien

Print & Produktion über posterXXLs Produktionsworkflow in time

Das Fachmagazin Print & Produktion berichtet in seiner aktuellen Ausgabe wie der Münchner Spezialist für Fotodienstleistungen die tagtäglich schwankenden Bestellrhythmen seiner Kunden meistert. Der perfekte Mix aus Automation und manueller Eingreifbarkeit hat posterXXL zu einem zeitgerechten Produktionsworkflow, hoher Flexibilität und mehr Profitabilität verholfen.

Die Digitalisierung der Fotografie und neue Möglichkeiten durch das Smartphone, haben auch für die Druckbranche neue Märkte eröffnet. Nur noch wenige Kunden halten ihre schönsten Momente in Fotoalben fest. Die große Mehrheit greift zu Fotobüchern, verschönert ihr Smartphone-Case mit einem Bild von der Familie oder hängt sich Urlaubsaufnahmen als gedruckte Leinwand ins Wohnzimmer. Seit 2004 produziert posterXXL als einer von Deutschlands führenden Anbietern von Fotodienstleistungen im Digitaldruck genau solche Fotoprodukte. Um seine Marktposition weiter zu festigen und auszubauen, ist es bei posterXXL besonders wichtig, „das Lieferversprechen von meist nur wenigen Tagen, das wir dem Kunden geben, auch einzuhalten“, erklärt Bastian Götz, Department Manager Plates bei posterXXL.

Produktvielfalt und hohe Produktionskosten
Das bayerische Druckunternehmen ist täglich vom wechselhaften Bestelleingang seiner Kunden abhängig. „Wir wissen eigentlich nicht, wann der Kunde bestellt, wie er bestellt, auf welche Marketing-Aktionen er reagiert“, beschreibt Susanne Feller, Head of Production bei posterXXL, eine der alltäglichen Herausforderungen. Dazu kommen „sehr viele verschiedene Produkte, die alle unterschiedliche Produktionszeiten haben, weil das eine Produkt viele verschiedene und das andere nur z.B. drei Produktionsschritte hat“, ergänzt Feller. „Diesen ganzen Produktionsfluss zu steuern und zu gewährleisten, damit am Ende alles pünktlich rausgeht, ist die Herausforderung“, fügt Max Baum, Vice President Engineering bei posterXXL, hinzu. Darüber hinaus ist für viele große Druckdienstleister der Produktionsstandort Deutschland immer unrentabler; hohe Kosten für Personal, Gebäude und Infrastruktur. „Es kann sich keiner vorstellen, dass ein Druckdienstleister mit relativ viel Handarbeit in München wirtschaftlich arbeiten kann“, meint Susanne Feller. Wie also diese Aspekte – Profitabilität, Produktvielfalt und schwankende Bestelleingänge – unter einen Hut bringen und dabei die Lieferzeit einhalten? posterXXL meistert diesen Spagat mit einem abgestimmten Mix aus voller Automation der Produktionsprozesse und manueller Eingreifbarkeit, erklärt Max Baum: „Wir wollen – um natürlich Zeit zu sparen – so viel wie möglich automatisieren.“ Trotzdem muss flexibel und schnell auf Veränderungen in der Produktion, beispielsweise bei einem Ausfall einer Maschine, reagiert werden. Diese manuellen Eingriffe dürfen jedoch keine Auswirkungen auf den Produktionsprozess haben, diesen stören oder gar zu einem Zeitverlust führen.

Automation mit manueller Eingreifbarkeit
Die Produktion läuft bei posterXXL zu Beginn klassisch: Der Kunde wählt im Webshop aus der Produktpalette aus, die von Postern und Leinwänden, über Fotobücher und direkt Abzüge bis hin zu bedruckten Taschen oder individuellen Puzzeln reicht, und bezahlt. Die nächsten Schritte laufen bei posterXXL völlig automatisiert ab. Der Digitaldrucker hat dafür die Wide Format Automation Suite von OneVision im Einsatz. Die Kundenbilder werden über eine Schnittstelle von Webshop zur Software Suite übermittelt, die wiederum verarbeitet diese nach festgelegten Zeitplänen. „Dabei gibt es pro Produktionslinie bis zu 28 Schritte, die eine Datei durchlaufen muss, damit wir ein druckfähiges PDF für unsere Maschinen bekommen“, erklärt Bastian Götz. Abhängig ist die Wahl der Produktionslinie vom Material auf dem gedruckt wird. posterXXL produziert sowohl auf Platten, als auch auf Rollen. Somit kommen neben Hartschaum/PVC-Platten oder Alu-Dibond-Platten auch diverse Folien oder Foto- und Bilderdruckpapiere zum Einsatz. Ebenso produziert der Druckdienstleister diverse Foto-Geschenke im Sublimationsdruckverfahren. Die einzelnen Produktionslinien bereiten die Bilder für den Druck und die Weiterverarbeitung vor, verschieben in passende Ordner, benennen die Dateien um und sortieren diese, richten sie aus und erstellen abschließend ein normalisiertes Nesting. Dies lässt sich gezielt einstellen und für eine optimale Materialausnutzung optimieren: „Wann darf die Software ein Nesting schreiben, wann muss sie noch auf andere Bilder warten, dass wir möglichst wenig Verschnitt haben“, beschreibt Bastian Götz das Nesting mit der Wide Format Automation Suite.

Über eine direkte Anbindung an das DFE übergibt die Wide Format Automation Suite die genestete Druckdatei an die Druckmaschinen, beispielsweise „Großformatrollendrucker, DesignJets von HP, oder auch die Arizona von Canon“, nennt Susanne Feller nur einen Teil des Maschinenparks. Darüber hinaus sind bei posterXXL Druckmaschinen von Mimaki (JV300) oder HP (Latex) im Einsatz. Für die Weiterverarbeitung erstellt die Wide Format Automation Suite „explizit auf die Weiterverarbeitungssysteme (beispielsweise ProCut von Zünd/Océ) zugeschnittene Dateien“, so Bastian Götz, „Das führt dazu, dass Nachverarbeitungssysteme nicht ins Stocken kommen, weil sie nicht mit riesengroßen Druckdateien arbeiten müssen. Somit können wir einen schnelleren Workflow garantieren.“In diesem finalen Prozessschritt werden die Bilder geschnitten, „die Leinwand wird aufgespannt, das Buch wird gebunden und am Ende wird das Produkt verpackt und an den Kunden rausgeschickt“, schließt Feller den Prozess ab.

Flexible Automation, profitable Produktion
Neben der besseren Materialausnutzung kommen bei posterXXL vor allem zwei große Vorteile der Automation zum Tragen: Durch die Flexibilität der Wide Format Automation Suite kann der Automationsgrad passend eingestellt und jederzeit abgeändert werden. Je nach Bedarf lassen sich Kontrollpunkte in den Workflow einbauen und ermöglichen manuelle Eingriffe. Damit kann der Fotodrucker seinen Workflow an Produktionsgegebenheiten anpassen, ohne die Produktion zu stören. Bastian Götz ist sich sicher, dass diese Flexibilität unter anderem von der Benutzerfreundlichkeit der Software kommt:„Man muss keine IT-Ausbildung haben, man muss keine Entwicklerkenntnisse haben, um das System bedienen zu können. Sollte man mal irgendwo wirklich nicht weiterkommen, hat OneVision einen super Helpdesk, an das man sich per Telefon, per Email wenden kann.“

Auch für Susanne Feller zählt die Unabhängigkeit von IT zu einem der großen Pluspunkte. „Was wir unglaublich schätzen, ist das wir jetzt selber an das Programm rangehen können.“ Änderungen an Produkten oder der Produktion können dadurch, schnell und flexibel ohne den Zugriff auf IT umgesetzt und angepasst werden. Somit meistert posterXXL auch das Lieferversprechen deutlich besser. Die unterschiedlichen Produkte haben „alle unterschiedliche Produktionszeiten, das alles zu steuern und zu timen, dass es gleichzeitig rausgeht, ist die Krux. Und genau das schaffen wir jetzt mit OneVision nun noch wesentlich besser“ fasst die Produktionsleiterin zusammen.

Den Artikel zum Download finden Sie HIER

Die Wide Format Automation Suite verhalf posterXXL zu einer automatisierten Produktion on time.

Die Großformatdruckmaschine Arizona für den Plattendruck wird automatisch durch die Wide Format Automation Suite mit optimierten Druckdaten versorgt.

Bastian Götz, Susanne Feller und Max Baum beschreiben die täglichen Herausforderungen der Produktion.

Auch Weiterverarbeitungssysteme erhalten von der Wide Format Automation Suite für sie zugeschnittene Produktionsdaten.

posterXXL produziert ausschließlich im Produktionszentrum bei München. Somit wird ein schneller und flüssiger Workflow garantiert.

Nach dem automatisierten Druck sind in der Weiterverarbeitung teilweise auch manuelle Arbeitsschritte nötig.

Neben den Plattendruckmaschinen setzt posterXXL auch auf Rollensysteme von HP oder Mimaki.

Unsere Website nutzt Cookies

Wir verwenden Cookies zur Unterstützung technischer Funktionen, um unsere Website möglichst bedienerfreundlich zu gestalten. Darüber hinaus verwenden wir Statistik-Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Website zu gewinnen und unsere Website auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern. Die Nutzung dieser Statistik-Cookies können Sie in unserer Datenschutzerklärung verwalten.

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten.

Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

Aktuell sind alle Cookies deaktiviert.