05.10.2017

OneVision mit neuer Release-Generation17.2: Mehr Automation in der Druckvorstufe

Mit seiner Herbstversion punktet der deutsche Software-Hersteller mit Neuerungen wie automatisierter Augenretusche in Bildern, VDP (Variable Data Printing) und voller Unterstützung von PDF 2.0.

Regensburg. OneVision veröffentlicht in den kommenden Wochen mit der Generation 17.2 das zweite große Release des Jahres – traditionell kundenzentriert und innovativ: Viele Kundenwünsche  sind konsequent umgesetzt, richtungsweisende Technologien (PDF 2.0) werden ohne Verzögerungen implementiert und Kunden zur Verfügung gestellt.

Workspace wird noch besser – automatische Verarbeitung von MS Office-Dateien

Mit dem neuen Workspace Pro X setzt der deutsche Hersteller für Publisher-Software ein weiteres Zeichen in Richtung Automatisierung von Publishing Workflows: das Workflow-Management-System verarbeitet Dateien aus MS Office und Libre Office und kann diese automatisch in das PDF-Format konvertieren. Die erweiterte Benutzerverwaltung erlaubt die Definition von eigenen Rollen. Außerdem, vor allem für Kunden im Großformatdruck interessant, eine direkte Anbindung an Onyx-RIPs. Auch in der Standardausführung gibt es neue Funktionen: Workspace bietet mit 17.2 die Versionierung von Produktionslinien. Das erleichtert das Nachvollziehen von Änderungen der Konfiguration und ermöglicht ein Wiederherstellen von früheren Versionen. Das heißt, ungewollte Einstellungsänderungen können rückgängig gemacht werden.

Amendo – Augenretusche auf Knopfdruck

Amendo stärkt in der Version 17.2 vor allem die weitere Automatisierung von manuellen Prozessen. Das Aufhellen der Augenpartie in Gesichtern, bisher eine typisch manuelle Tätigkeit im Workflow, kann Amendo jetzt automatisiert erledigen. Das beschleunigt die Bildretusche und sorgt für konstant hohe Bildqualität. Amendo ist optimiert für die Verarbeitung von natürlichen Bildern. Künstliche Bilder wie Cartoons, Logos, Screenshots oder auch Architektenzeichnungen können zwar von Amendo skaliert oder in den gewünschten Farbraum konvertiert werden, eine Farboptimierung dieser Bilder ist meistens jedoch nicht gewünscht. Deswegen können künstliche Bilder jetzt erkannt und anschließend separat behandelt werden.

Asura – PDF 2.0!

Asura, der Industriestandard für Druckvorstufensoftware unterstützt PDF 2.0. Diese neue PDF-Version ist seit Juli 2017 veröffentlicht und Asura ist eine der ersten professionellen Software-Anwendungen, die PDF 2.0 komplett unterstützt. Kunden können damit unter anderem als PDF 2.0 angelieferte Dokumente auf z.B. PDF 1.3 „herunterrechnen“ so dass diese auch in anderen Applikation weiterhin verwendet werden können. Bei der Verwendung der eingebauten 4D-Farbmanagement-Technologie kann Asura die neue Methode „4D Farbtreue“ nutzen, die bei 4C nach 4C Farbumwandlungen das ursprüngliche Druckverhalten besonders gut erhält. Schließlich unterstützt Asura im Zusammenspiel mit dem PDF-Editor Solvero jetzt VDP – Variable Data Printing. Dabei werden variable Daten, wie zum Beispiel Adressen, Grafiken oder Bilder in eine PDF-Vorlage personalisiert eingefügt. Die resultierenden PDF-Dateien können dabei wahlweise manuell in Solvero oder automatisiert in Asura erzeugt werden.

Mit den neuen Funktionen der Generation 17.2 können OneVision-Kunden ihren Produktionsworkflow flexibel gestalten und weiterhin von einem Automationsgrad auf höchstem Niveau profitieren.

Mehr über die neue Generation 17.2 in unseren Webinaren. Anmeldung unter webinar(at)onevision.com möglich.

Den Artikel zum Download finden Sie HIER.

Variable Data Printing für personalisiertes Drucken

Neues Amendo Feature "Augenpartie aufhellen" zeigt wie das Bild oben das Augenweiß wesentlich heller erscheinen lässt (oben: optimiert/ unten: zuvor)

Mit dem neuen Workspace können nun auch MS Office-Dateien automatisch verarbeitet werden