Open House Regensburg

"Das Thema Print 4.0 trifft den Nerv der Zeit und OneVision scheint sich optimal darauf vorzubereiten. Die Automatisierung wird immer wichtiger bei minimaler bis gar keiner Fehlerentstehung im Bearbeiten der Daten durch Operator bzw. User" fasst Markus Künne der Westermann Druck GmbH unsere Open House Veranstaltung, die am 16. Und 17 Mai im Hauptsitz in Regensburg stattfand, zusammen.

Unserer Einladung ins Headquarter sind 50 Repräsentanten aus 32 Druckereien, Magazinverlagen, Buchdruckereien und Zeitungsverlagen der gesamten D-A-CH Region gefolgt. Führende Unternehmen ihrer jeweiligen Branche wie Hubert Burda Medien, die Bauer Media Group und der Spiegel Verlag bzw. die Funke Medien Gruppe, das Straubinger Tagblatt und die Ippen-Verlagsgruppe – repräsentiert durch den Verlag Dierichs und den Münchner Merkur – nahmen die Gelegenheit wahr, um sich über das Thema Digitalisierung und Automatisierung im Druckbereich zu informieren und sich mit Kollegen und Software-Entwicklern auszutauschen. Nicht nur die großen und führenden Unternehmen nutzten die Möglichkeit des Austausches, sondern auch einige kleinere Verlage und Reprostudios überzeugten sich vor Ort von den breiten Einsatzmöglichkeiten der flexiblen Software-Lösungen und holten sich Inspirationen für die Gestaltung und Organisation ihrer Produktionsworkflows:

Die Grafik zeigt auf in welchen Bereichen durch Print 4.0 Automation und Digitalisierung über Workflow Management Systeme Erleichterungen in den Arbeitsablauf bringen.

"In einer Vision der flächendeckenden Durchdringung dieses Ansatzes steuern sich Aufträge selbständig durch ganze Wertschöpfungsketten, buchen ihre Bearbeitungsmaschinen und ihr Material und organisieren ihre Auslieferung zum Kunden." Fraunhofer IAO

Im Rahmen von Print 4.0 können viele Bereiche wie z.B.: Auftragserteilung & Jobplanung, Versand- / Logistikprozesse oder Materialwirtschaft und Bestellprozesse automatisiert werden. Der Schwerpunkt des Vortrages von Prof. Dr. Hoffmann-Walbeck, Professor für angewandte Informatik und Prepress im Studiengang Druck- und Medientechnologie an der Hochschule der Medien in Stuttgart, beschäftigt sich allerdings mit der Integration von Produktionsprozessen und Workflow Management Systemen.

Ein Produktionsprozess setzt sich aus vielen Applikationen und Geräten, die einzelne Arbeitsschritte (Prozesse) wie Daten prüfen, trappen oder drucken, zusammen. Eine Folge definierter Arbeitsschritte, die durch Ereignisse ausgelöst, gesteuert und beendet werden, bildet zusammengefasst einen Workflow. Mehrere Workflow-Engines (Applikationen und Geräte) werden wiederum in Workflow Management Systemen unter einer Datenorganisation und einer Bedienoberfläche modelliert, verwaltet und gesteuert.

So kommunizieren in einem integrierten Workflow die Applikationen / Geräte bzw. Workflow Management Systeme mittels Metadaten (Jobtickets) automatisiert miteinander, weitere Programme und Geräte können über verschiedene Schnittstellen an den Workflow angebunden werden. So steuern Workflow Management Systeme zum einen die Produktionsprozesse und verfügen zum anderen über die Informationen über die materiellen, elektronischen oder konzeptionellen Ressourcen.

Der Controller definiert alle Workflow Prozesse im Job Definition Format und kopiert den Prozessbaum für jede Applikation / jedes Gerät, so dass jeder Teil des Ablaufes definiert ist. Sobald alle Input-Ressourcen – Metadaten, Scripts, Daten aus Datenbanken oder MIS, verfügbar sind kann ein Prozess automatisch gestartet werden.

In der Praxis ist dieses System bereits vielfach im Einsatz. Rainer Gelner, der Technische Leiter der Bosch-Druck GmbH, skizzierte im Anschluss eine umfassende Fallstudie aus der Praxis zum Thema Workflow Management Systeme und Workspace Pro.

Die Präsentation zum Download finden Sie HIER.


Wie Druckereien, Zeitungs- und Magazinverlage mehr Effizienz und höhere Datenqualität in der Druck- und Medienvorstufe erreichen können, haben Rainer Gelner und Business Unit Leiter für Workflow Management Systeme, Peter Eis durch die Vorstellung von Workspace Pro als Workflow Management System und Plattform für alle OneVision Module erklärt.

Zum Abschluss nannte Peter Eis noch die neuen Funktionen von Workspace 17.1, das diese Woche veröffentlicht wird. Von besonderem Interesse in der neuen Version ist die neue Definition der Benutzerrollen. Ab sofort gibt es drei neue Rollen, die es ermöglichen die Berechtigungen noch besser auf die Benutzer anzupassen. Die niedrigste Stufe hierbei ist der Interact-Benutzer, der nur als Beobachter fungiert. Mit der neuen Funktion "Interact" kann in den vollautomatisierten Workflow nun ein Proof-Stop eingebaut werden, um eine letzte visuelle Kontrolle zu ermöglichen. An dieser Stelle können die Daten, je nach Rolle, beobachtet, freigegeben und bearbeitet werden. Eine weitere neue Funktion ist das "JavaScript", das es den Benutzern nun ermöglicht eigene Scripte zu schreiben, um so die Modulgrenzen aufzulösen. Abschließend gab es einen weiteren Ausblick was für künftige Versionen geplant ist. 

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Fully automated image optimisation with Amendo: Before and after comparison

Gerd Köberich – verantwortlich für den Bereich Infografiken und Bildredaktion beim Verlag Dierichs GmbH & Co. KG – veranschaulichte eindrucksvoll, dass mit der Bildbearbeitungssoftware Amendo nicht nur ein Großteil der Bildbearbeitung, sondern der Bildverarbeitungsprozess durch das Arbeiten mit Metadaten weitestgehend automatisch ablaufen kann.  Mit seinen Wünschen im Hinblick auf die weitere Entwicklung von Amendo schuf Köberich eine perfekte Überleitung für Imaging und Color Management Entwicklungsleiter Klaus Gödde, der einen Ausblick in die neuesten und geplanten Funktionen gab.

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Im Anschluss an diese Vorträge gab es noch eine separate Break-Out-Session für alle Magazin-Verlage, die an der Open House teilgenommen haben. In dieser konnten sich die Verleger austauschen wie sie Amendo bislang im Unternehmen nutzen und wie Amendo im Verlagswesen bestmöglich genutzt werden kann. Hierbei entstand ein intensiver Erfahrungsaustausch zwischen Bauer Media, Burda Media, Funke Medien, Spiegel Verlag, Deutsche Landwirtschafts Verlag, Aschendorff Druckzentrum, Mohn Media zum Thema Bildverarbeitungsworkflows.

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Content in digitaler Form anzubieten – für  Zeitungs- und Magazinverlag gibt es heutzutage keinen Weg daran vorbei. Trotzdem erwirtschaften Zeitungsverlage im Durchschnitt nur 8 % ihres Umsatzes mit Digital Publishing. Dabei scheint nicht nur das richtige Tool, sondern vor allem ein überzeugendes Gesamtkonzept entscheidend zu sein.

In seinem Vortrag über Digital Publishing erläuterte OneVison CEO Hussein Khalil wie unter anderem der Zeitungsverlag Salzburger Nachrichten und der größte Musikverlag weltweit Schott Music durch einzigartige Ideen interaktive Lesererlebnisse geschaffen haben. Hierbei wird immer deutlicher, dass es die gut recherchierten, lesenswerten Artikel sind, die den Mehrwert einer kostenpflichtigen Online-Ausgabe gegenüber den kostenlos zur Verfügung gestellten Artikeln machen. Wenn diese Artikel, die man bereits für die Print-Version erstellt sind mit Rich-Media, wie z.B. Videos und Fotostrecken, angereichert werden, erhält der Leser ein multimediales Leseerlebnis. Überträgt man diese Anreicherung auf Anzeigen und Werbeartikel erschließt sich hieraus eine neue Umsatzquelle mit der die Online-Version einen weiteren Beitrag zum Return on Investment leisten kann.

Hussein Khalil machte zum Schluss den Teilnehmern Mut ihre Inhalte nicht nur im klassischen Druckbereich zu verbreiten, sondern den Schritt in Richtung Digitalisierung zu wagen, da sich beide Bereiche erfolgsversprechend ergänzen.

Die Präsentation zum Download finden Sie HIER.


Bildergalerie

OneVision - OpenHouse Event Tag 1
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Das OneVision Team sagt Danke zu allen Teilnehmern und Sprechern unserer Open House 2017. Wir hoffen, dass das Event für Sie ebenso interessant war wie für uns!