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Wie funktioniert eigentlich die Automation von Workflows und der Druckvorstufe?

Die Antwort ist gleichermaßen einfach wie umfangreich: Mit dem richtigen Gerüst – dem Workflow Management System – und den richtigen Set an Tools lässt sich jeder Druckworkflow automatisieren...

Auftragseingang

Schauen wir uns das Ganze mal genauer an: Zu Beginn erteilt Ihr Kunde Ihnen einen Auftrag, über Ihren Webshop, über e-Mail oder auch per Anruf. Ein Jobticket mit den entsprechenden Produkteigenschaften und Auftragsinformationen wird erstellt: Welches Produkt soll produziert werden (Visitenkarten, Broschüren, Bücher, Poster, Etiketten, ...)? Wie hoch ist die Auflage, wie das Format? Aus den vorkonfigurierten Produkten ergeben sich die Parameter im Jobticket: das Format, der Beschnitt, Informationen zu Farbigkeit, der Drucktermin und vieles mehr...

Workflow Management System

Über die Anbindung an Ihren Webshop, Ihr MIS oder Ihr Anzeigen- und Redaktionssystem werden die Jobtickets an das Workflow Management System „Workspace“ übermittelt. Workspace lädt über einen im Jobticket hinterlegten Pfad die Druckdateien vom FTP-Server, Web Server oder e-Mail Account herunter und startet die Prüfung und Verarbeitung Ihrer Datei. Workspace weist nun Ihre Dateien entsprechenden Produktionslinien zu. Eine Produktionslinie ist ein individuell zusammengebauter Workflow aus Modulen. Sie kann bei jedem Unternehmen und Produkt unterschiedlich sein, jedoch haben alle Produktionslinien eines gemein: Sie sorgen dafür, dass die Druckdateien automatisch aufbereitet und problemlos druckbar sind. Die Produktionslinien werden sehr intuitiv über Drag&Drop in Workspace aufgesetzt. Sind die Produktionslinien einmal definiert, können mit ihnen unendlich viele Dateien verarbeitet werden, ohne jeglichen zusätzlichen Aufwand. Um die Bestellungen den richtigen Produktionslinien zuzuweisen, nutzt Workspace die Parameter im Jobticket.

Automatischer Datei-Check, Fehleridentifikation und -korrektur

Zu Beginn einer Produktionslinie wird Ihre Datei im Preflight geprüft. Dieses Modul kontrolliert Druckdateien automatisch auf bis zu 130 unterschiedliche Kriterien. Darunter: Ist das Format und der Beschnitt richtig angelegt? Sind die Farben korrekt definiert, ist der gelieferte Output Intent korrekt? Ist die Auflösung von Logos und Bildern ausreichend für einen hochqualitativen Druck? Sind alle verwendeten Schriften eingebettet? Gibt es Haarlinien? Sind alle Transparenzen flachgerechnet? Lassen die Anzahl der Vektorpunkte in Grafiken das Dateivolumen explodieren? Müssen bestimmte Inhaltselemente oder Seiten gemäß der Farbigkeit aufgeteilt werden? ...

Werden in diesem ersten Schritt Fehler in der Druckdatei identifiziert, folgen entsprechende Tools, die die Reparatur übernehmen: Vergisst Ihr Kunde beispielsweise bei seiner Datei den Beschnitt anzufügen, wandert diese Druckdatei zu einem Modul, in dem der Beschnitt nach Vorgabe aus dem Jobticket automatisch erweitert wird. Gleiches geschieht mit einer Vektor-Datei, die zu komplex ist. Sie wird zu einem Modul geschickt, das die komplexe Vektorgrafik automatisch in ein Bild wandelt. Die weitere Verarbeitung wird dadurch deutlich schneller.Ebenso kann das Format angepasst werden. Die Inhalte in schwarz-weiß und 4C geteilt und entsprechend weiterverarbeitet werden. Transparenzen werden flachgerechnet. Im Anschluss werden die aufbereiteten Dateien normalisiert, das heißt unter anderem an das entsprechende Farbprofil der Druckmaschinen angeglichen, auf der die Druckdateien dann letztendlich gedruckt werden sollen.

Sind die Dateien in ihrer Struktur für den Druck vorbereitet, geht es weiter in die Produktionsplanung und -vorbereitung: Wie werden Dateien, die ein gewisses Format übersteigen, am besten „gekachelt“, sprich, geteilt und gedruckt, um im Anschluss wieder zusammengefügt zu werden? Wie können verschiedene Druckaufträge zu einem Drucklauf zusammengefasst werden? Wie werden die Elemente auf dem Substrat entsprechend effizient, platz- und damit verschnittsparend angeordnet? Welches Ausschießschema sollte idealerweise verwendet werden?

Vorbereitung für die Weiterverarbeitung und Veredelung

Hier kommen wir wieder auf die in Workspace eingebundenen Tools zurück. Nesting, Tiling/Paneling, AutoImpose und weitere Technologien übernehmen diesen Schritt automatisiert und verarbeiten die Dateien entsprechend. Die Datei kann beispielsweise genested oder automatisiert ausgeschossen werden. Aufträge können ebenso kunden- und auftragsübergreifend in Sammelformen zusammen gestellt und über Barcodes kunden- oder auftragsspezifisch zugewiesen werden. Die Software gibt die Schnittlinien-Informationen für Ihre Weiterverarbeitungssysteme aus oder erstellt Lackmasken für den Veredelungsprozess.


Erhöhte Maschinenauslastung, verkürzte RIP-Zeiten, mehr Durchsatz

Traut man der Automation nicht zu 100%, kann man natürlich an nahezu jeder Stelle Checkpunkte zur Sichtkontrolle einfügen. Egal, welches Printprodukt bestellt wurde und welche Datei Sie von Ihrem Kunden erhalten haben, die Software sorgt dafür, dass Ihre Dateien für einen reibungslosen Produktionsprozess vorbereitet werden; automatisiert und zugeschnitten auf Ihre Bedürfnisse – 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Damit steigt Ihre Maschinenauslastung und Ihr Durchsatz, RIP-Zeiten werden verkürzt. Mehr Jobs können in weniger Zeit produziert werden. Sie halten jede Deadline ein – mit konstant hoher Druckqualität.


OneVisions Automation Suites

Software-Lösungen, die diese Bandbreite abdecken, diesen hohen Automationsgrad und gleichzeitig ein hohes Maß an Flexibilität bieten, sind die OneVision Automation Suites. Jede Suite basiert auf vier Kernkompetenzen: Integration zum Webshop oder MIS und zum RIP, einem flexiblen Workflow Management Sytsem, einem umfassenden Automatisierungspaket für die Druckvorstufe und zugeschnittenen Werkzeugen für Commercial-, Buch-, Etiketten- oder Großformatdrucker.

So funktioniert die individuelle Automation von Workflows und der Druckvorstufe.


Wer ist der beste Ansprechpartner bei OneVision?

Falls Sie bereits OneVision-Kunde sind und noch mehr aus Ihrer Software herausholen wollen, dann kontaktieren Sie training(at)onevision.com.

Wenn Sie noch keine OneVision Software im Einsatz haben, dann kontaktieren Sie info.ce(at)onevision.com

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