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Welche Druckfarbe hat die Zeit?

Wie Großformatdruckerei Kleinhempel es schafft, Zeit für andere Aufgaben zu schaffen!

Best-Pratice-Großformatdruck-Kleinhempel

Auf der Suche nach problematischen Elementen in Druckdateien wie Sonderfarben, überdruckenden Farben, Haarlinien oder fehlendem Beschnitt verstreicht viel Zeit. Bei der manuellen Behebung dieser wiederkehrenden Herausforderungen verstreicht noch mehr Zeit! Zudem kommt die Gefahr hinzu, dass versehentlich etwas Wesentliches an der Druckdatei geändert wird. Ob die aufgebrachte Zeit vom Kunden bezahlt wird, ist auch nicht immer gewährleistet.

Haben auch Sie in Ihrer Druckvorstufe wiederholende Tätigkeiten, die immer wiederkehrende manuelle Eingriffe bedeuten? Wird der Kostendruck in Kombination mit kürzeren Lieferzeiten auch in Ihrem Segment immer spürbarer? Dann lesen Sie hier eine Zusammenfassung des Webinars im Rahmen der Print Innovation Week des Deutschen Druckers und erfahren Sie, wie die Hamburger Großformatdruckerei Kleinhempel vier ganz klare Punkte für den ROI der OneVision Software darstellt! Gerne können Sie hier auch das Original-Webinar in Gänze anschauen!

Was hat Sie bewogen, sich überhaupt Gedanken zum Thema Automatisierung zu machen?

Herr Scheele, Druckvorstufenleiter bei Kleinhempel:
Wir haben uns gesagt, es muss doch automatisiert machbar sein, immer wiederkehrende Aufgaben zu lösen. Beispielsweise die Eingabe der Druckgröße per Tastatur erfassen wir im Lauf des Workflows bestimmt 4 bis 5 Mal händisch. Das ist natürlich fehlerbehaftet und zweitens wahnsinnig zeitaufwendig.

OneVision hat uns besucht und dabei noch viele weitere Ideen geliefert, insbesondere bezüglich der weiteren Verarbeitung, welche weiteren Probleme wir mit der Automationssoftware noch lösen können. Wir waren begeistert.

Was gehört alles zu Ihrem Maschinenpark?

Wir haben Maschinen mit Lösemitteldruck, UV-Druck, eine Direktdruckmaschine und u.a. auch eine Latexdruckmaschine. Die Druckbreite variiert von 1,6 Meter über drei Meter bis hin zu zwei Maschinen mit fünf Meter Breite. Alle Drucke bis drei Meter Breite werden von der Zünd Schneidemaschine automatisch ausgeschnitten und weiterverarbeitet. Wichtig war uns auch die Anbindung der Software an unser bestehendes ERP-System.

Wie war der Workflow von Kleinhempel vor OneVision Software?

Wir haben natürlich früher alles händisch gemacht. Im Großformatdruck kommen recht große Datenpakete zu uns, per USB, per FTP oder manchmal auch per Festplatte. Ein Operator von der Druckvorstufe musste prüfen ob die Größe, Auflösung oder die Anlage stimmt, etc. Schnittmarken haben wir händisch in Illustrator entfernt. Beschnittzugaben für den Flachkeder händisch aufwändig in InDesign ergänzt.

Anschließend der Freigabeprozess, hierfür haben wir selber eine PDF-Datei geschrieben. Nach erfolgter Druckfreigabe mussten wir per Hand die Bahnenteilung vornehmen. Bei einem 45-Meter-Druck benötigen wir 10 Bahnen, die per Hand geteilt wurden und per Mausklick zum RIP und anschließend auch per Mausklick zur Druckmaschine geschickt wurden. Das sind alles Sachen, die für sich gesehen, keine große Zeit beanspruchen, aber im Workflow gesehen ALLE blockieren.

Was hat sich bzgl. Kundenwünsche und -anforderungen in den letzten Jahren verändert?

Ganz klar: Zeit und Kosten.
Das Zeitfenster wird immer kleiner, auch im Großformatdruck.
Auch der Kostendruck ist recht hoch, dem muss man sich als Dienstleister stellen, ganz klar!

Wie sieht der Workflow mit der OneVision Software nun aus?

Einen Originalworkflow haben wir im Webinar ja live gesehen. Die gelieferten Kundendaten werden in einen Input-Ordner kopiert , damit startet der Prozess mit u.a. Preflight, Farbmanagement, Normalisierung, Beschnitt wird automatisch hinzugefügt, Druckbogen eingerichtet (auftragsübergreifendes Nesting), etc.
Es werden hier ca. 30 verschiedene Schritte ausgeführt und das in ca. 3 Minuten Bearbeitungszeit.

Ergänzend werden drei weitere Ordner nach unseren Wünschen erzeugt: Tiling, Motivübersicht und Lables.
Im Ordner Tiling finden wir die einzelnen Bahnen, wie sie produziert werden müssen, inkl. Saum, Ösenmarken und allen weiteren Notwendigkeiten für unsere Großkonfektion.

Der Ordner Motivübersicht beinhaltet ein A4-Datei als eine Art internen Druckauftrag. Hier sieht der Drucker alle wesentlichen Informationen wie Auftragsnummer, Druckformat, Bedruckstoff, wie viel Bahnen beinhaltet der Auftrag uvm. Ergänzt wird es durch einen QR-Code, damit sich jeder Mitarbeiter in der Produktion schnell in das führende ERP-System einloggen kann um alle weitere Details zu finden.

Unser dritter Ordner heißt Labels.
Das sind Versandaufkleber, die aber um Produktinformationen wie Motiv, Größe, Material usw. ergänzt wurden, damit der Kunde bereits auf der Verpackung sieht, was er gerade abholt oder der Kurier im gerade bringt.

Wird ein Auftrag automatisch von der Zünd Schneidemaschine geschnitten, wird noch ein zusätzlicher Ordner namens Cut generiert. Hier finden wir zum einen die Cut-Datei, also die Datei, die zum Cutter geht, damit dieser exakt an den definierten Linien alle Produkte ausschneidet. Wir finden hier zum anderen den Nesting-Report, das heißt welche Aufträge befinden sich in welcher Stückzahl auf diesem Druckbogen oder dem Druckabschnitt der Rolle. Durch das auftragsübergreifende Nesting erreichen wir eine maximale Substratausnutzung.

Das sind alles Tätigkeiten, die wir früher händisch gemacht haben. Das muss ich eben noch mal dazu sagen.

Wie hat die komplexe Umsetzung Ihrer gesamten Prozessabläufe geklappt?

Die einzelnen Softwaremodule sind durchaus beherrschbar und nach etwas Übung auch selbsterklärend.
Also ich bin kein Programmierer und will auch keiner werden, ganz bestimmt nicht. Aber es macht tatsächlich Spaß, diese Workflows umzusetzen und zu lernen wie das funktioniert!

Was sind Ihre zukünftigen Pläne mit der OneVision Software?

Wir möchten einerseits den Freigabeprozess am Anfang der Produktion noch smarter, übersichtlicher und zeitsparender gestalten.
Auf der anderen Seite beinhaltet unser aktueller Webshop nicht alle Produkte, die wir anbieten. Hier wollen wir eine breite Produktpalette anbieten und automatisiert anbinden.

Was sind zusammenfassend die wichtigsten Punkte, die Ihnen die OneVision Software gebracht hat?

Den Return on Invest kann ich an diesen vier Punkten ganz klar festmachen:

  • Immense Zeitersparnis, durch die Anbindung unseres ERP-Systems, in der Druckvorstufe und in den weiterführenden Arbeitsschritten wie der Großkonfektion.

  • Sämtliche Beschnittzugaben und Markierungen werden automatisch überall ergänzt und führen zu einer fehlerfreien Produktion.

  • Enorme Materialeinsparung. So ein Nesting macht kein Operator manuell.

  • Planungssicherheit. Mit den oben genannten Punkten können wir den zeitlichen Prozess und die dazugehörigen Materialien viel smarter, sicherer und kostensparender planen.

Und wir haben nur OneVision gefunden, die so individuell auf die Problematiken eingehen und die Workflows so bauen, wie wir das benötigen.
Alles andere hätte für uns nicht den Gewinn gemacht, wie das, was wir jetzt von ihnen bekommen haben. Eindeutig.

Welche Druckfarbe hat die Zeit? Kleinhempel möchte mit dieser Automation Zeit schaffen, für andere Aufgaben – nicht für wiederkehrende Tätigkeiten!

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