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Warum das Insourcen der Druckvorstufe die Profitabilität von Druckereien steigern kann

Wie schon im Artikel „Dem Mutigen gehört die Welt! // Be Brave: Automate!“  beschrieben, ist der Digitaldruck aus der Druckindustrie nicht mehr wegzudenken. Die veränderte Nachfragestruktur – „Ich brauche mein individuelles Poster/(Photo-/Hand-)Buch, meinen personalisierten Kalender oder die auf eine bestimmte Kundengruppe zugeschnittene Broschüre/Postkarte usw. hochqualitativ gedruckt bis morgen und das so preisgünstig wie möglich“ zwingt die Druckbranche zum Umdenken.

Mit unterschiedlichen Modellen begegnen Druckdienstleister diesen Anforderungen:

Ein weit verbreiteter Ansatz ist das Outsourcen von Prozessen/Arbeitsschritten, die zu weit von der Kernkompetenz – dem eigentlichen Druck – entfernt liegen. Für die Druckvorstufe werden gern Reprohäuser beauftragt, Buchbinder und weitere Spezialisten kümmern sich um die Weiterverarbeitung.


Outsourcen – ein weit verbreiteter, aber kostspieliger und risikoreicher Ansatz

Der Gedanke dahinter: Wenn ich Bereiche außerhalb meiner Kernkompetenz auslagere,

  • muss ich im Zweifel für den Bereich kein Expertenwissen aufbauen,
  • brauche ich kein zusätzliches Personal, um das Aufgabenfeld abdecken zu können
  • kommt mich das Fremdvergeben kostenseitig demnach günstiger, als es manuell selber mit Personal abdecken zu müssen

und hoffe, dass alles so glatt läuft in der Zulieferkette, dass ich am Ende das Lieferdatum beim Kunden einhalten kann.

Keine Frage, bei personalintensiven Dienstleistungen/Produktionsschritten kann das Konzept durchaus aufgehen.

Insourcen: Die Druckvorstufe als Margenretter

Bei sich immer wiederholenden Vorgängen kann das Insourcen und die Automatisierung der Schritte aber durchaus ein attraktives – im Sinne von sehr rentables – Modell sein: wie zum Beispiel das Insourcen der Tätigkeiten in der Druckvorstufe. So folgt die Druckdatenaufbereitung für Poster, Kalender, Visitenkarten, Roll-ups, Banner, Bücher, etc. einem ähnlichen Muster:

Druckprozess

Nach dem Auftragseingang erfolgt die Erstellung der Druckdaten. Typische Arbeitsschritte, die hier anfallen: Preflight, Color Management, Erstellen von Beschnitt und Lackmasken, Ausschießen etc. etc. Mit einer Druckvorstufen-Software, die direkt an das leitende System (MIS, ERP, Excel, Web Shop o.ä.) über eine Schnittstelle angebunden ist, werden die Auftragsparameter vom Workflow Management System übernommen und die zu druckenden Dateien durchlaufen ein regelbasiertes Prüf- und Aufbereitungssystem. Entsprechend der Vorgaben/Regeln setzt die Software Beschnitt, konvertiert Dateiformate, Bilder und Farbräume, werden Ausschießmuster gesetzt, Sujets in Übergröße gekachelt oder Sujets in kleineren Formaten genestet, um den Druckbogen optimal auszunutzen…

Je nach Komplexität des Druckauftrags kommen da schnell mal 20 Minuten bis 1 oder sogar 2 Stunden zusammen, um die Daten manuell druckfertig aufzubereiten.

Mit dem Einsatz einer vollfunktionsfähigen Automationssoftware – wie zum Beispiel von OneVision – sind in wenigen Minuten die Druckdaten erstellt: fehlerfrei, optimal abgestimmt auf der jeweiligen Druckmaschine bzw. das gewählte Farbprofil, sodass einem hochqualitativen Druck nichts mehr im Wege steht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Vorteile liegen auf der Hand:
In einem Bruchteil der Zeit und der Kosten erstellt die Software hochqualitative Druckdaten. Druckereien halten Liefertermine ein und steigern ihre Marge pro Auftrag.


Kontrolle:
Druckdienstleister haben die Kontrolle über ihre Prozesse und ihren Zeitplan und sind nicht von einem Zulieferer und seiner Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit abhängig.

 

Durchsatz: Mehr Aufträge in weniger Zeit:
Sie benötigen weniger Zeit pro Auftrag und können ihren Durchsatz steigern bzw. mehr Aufträge annehmen und umsetzen.

 

Durchgängiger End2End-Workflow:
Durch die Anbindung der Automationssoftware an das leitende System (MIS, ERP, Web Shop, Excel, …) und das RIP muss nicht mehr manuell eingegriffen werden; ein durchgängiger End-to-End Workflow von der Auftragsannahme über das RIP bis hin zum Finishing/der Weiterverarbeitung ist sichergestellt.


Profitabilität, Effizienz und Effektivität
Die Marge pro Auftrag und damit die Gesamtprofitabilität erhöht sich für Druckdienstleister: die Kosten für die outgesourcte Druckvorstufe werden eingespart; die Kosten für die Automationssoftware sind meist bereits nach wenigen Monaten erwirtschaftet.

 

Und last but definitely not least: Kundentreue
Sie machen Ihre Kunden glücklich und zufrieden, denn sie bekommen ihre Druckerzeugnisse hochqualitativ gedruckt zum gewünschten Liefertermin zu besagten Preisen. Das sichert die Kundentreue und damit künftige Aufträge.

 

 

Proof of Concept: Bringt die Praxis, was die Theorie verspricht?

Hört sich in der Theorie ja alles sehr gut an, aber wie sieht es in der Praxis aus? Wer hat das Konzept denn erfolgreich umgesetzt?

Viele! OneVision hat über 3000 Kunden weltweit, die erfolgreich mit der Software arbeiten und tagtäglich bares Geld sparen. Nicht alle reden gern offen darüber, da sie den Einsatz der Software als einen der entscheidenden Wettbewerbsvorteile gegenüber ihren Wettbewerbern erachten und diese natürlich nicht mit der Nase drauf stoßen wollen…

In Abstimmung mit unseren Kunden dürfen wir folgende Erfolgsbeispiele nennen:

 

Siepro KG:

Der Spezialist in Sachen Foliendruck aus Steinheim/Muhr hat OneVision’s Wide Format Automation Suite seit Ende 2017 im Einsatz. Damals hatte die Druckerei 2 LFP Canon Colorado Druckmaschinen in der Fertigung stehen. An eine Ausweitung der Produktion war nur zu denken, wenn die Druckvorstufentätigkeiten nicht mehr manuell gemacht werden müssen oder das Team deutlich aufgestockt würde. Denn in der Datenaufbereitung der PDFs lag der Engpass. Seit die Wide Format Automation Suite im Einsatz ist, wurden in rund eineinhalb Jahren weitere 7 Druckmaschinen bestellt. Die Produktion der stetig zunehmenden Aufträge läuft wie am Schürchen…

 

InForm Etiketten:

Auf den Druck von sehr hochwertigen Etiketten von Wein- und Spirituosenherstellern hat sich das Unternehmen aus Franken spezialisiert und war mit der Herausforderung konfrontiert, dass die Etiketten sehr aufwendig in der Aufbereitung sind und die Aufträge zumeist eine hohe Sortenvielfalt aufweisen. Sprich, doppelt Belastung in der Datenaufbereitung, die aufwändigen manuellen Arbeitsschritte nehmen Überhand…

 

Durch den Einsatz der Label Automation Suite von OneVision konnten die Bearbeitungszeiten von 2 Stunden auf 15 Minuten gesenkt werden! Natürlich ohne Kompromisse oder Zugeständnisse bei dem Design oder der Hochwertigkeit der Etiketten zu machen. Rein über die Automation der Arbeitsschritte…

Dies sind nur 2 der vielen Beispiele, die zeigen, wie der Einsatz der richtigen Automationssoftware die Profitabilität, Effektivität und Effizienz von Druckereien grundlegend zum Positiven verändert hat.


Fazit: Mit der richtig angebundenen und konfigurierten Automationssoftware lassen sich Produktionszeiten beschleunigen, Druckqualität sicherstellen und Margen steigern

Abschließend sei der Vollständigkeit halber noch erwähnt:

In vielen Artikeln wird immer wieder der Digitaldruck thematisiert. Unsere Software ist unabhängig vom Druckverfahren einsetzbar. Ein Großteil unserer Kunden hat nach wie vor Offsetmaschinen im Einsatz. Hier zeigt sich ein weiteres Mal, wie wichtig die Flexibilität der Software ist und wie man mit nur einer Anschaffung möglichst viele Herausforderungen lösen kann…


Wer ist der beste Ansprechpartner bei OneVision?

Wenn Sie den nächsten Schritt zur Beschaffung Ihrer Druckvorstufe machen möchten, wenden Sie sich bitte an solutionconsulting(at)onevision.com

 

Wenn Sie noch keine OneVision Software im Einsatz haben, dann kontaktieren Sie sales.ce(at)onevision.com

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