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„In der Datei fehlt der Beschnitt“

… schreit die Vorstufe. Die Anzahl an Dateien mit fehlendem Beschnitt steigt. Für den Druckdienstleister stellen sich folgende Fragen:

  • Kann Beschnitt mit möglichst wenig Aufwand in der Druckvorstufe angefügt werden?
  • Kann der Kunde den Beschnitt selber anfügen? Ist der Kunde überhaupt erreichbar?

Beschnitt in der Vorstufe selbst anfügen

freie Schnittlinie

Die naheliegende Lösung ist, fehlenden Beschnitt in der hauseigenen Vorstufe hinzuzufügen. Das spart Korrekturschleifen mit dem Kunden und erhöht den Service-Grad beim Kunden. Das Vorstufenpersonal hat das Wissen, benötigt aber entsprechende Werkzeuge/Software und natürlich die Zeit. Und diese ist wiederum das eigentliche Problem. Selbst wenn eine Software eingekauft wird, mit deren Hilfe in PDF-Dateien Beschnitt für Text, Grafiken und Bilder in genügend guter Qualität erzeugt werden kann,  dann muss trotzdem jede Datei von der Vorstufe geöffnet werden. Das ist ein manueller Vorgang. Und das wiederum bedeutet, dass der automatische Workflow unterbrochen wird. Mit vielfältigen Nachteilen:

  • Zeitverzögerung: Software öffnen, Datei finden, Datei öffnen, Beschnitt erzeugen, Datei abspeichern, vorsichtshalber nochmal überprüfen, wieder in den automatischen Workflow einpflegen => mindestens 5 Minuten (siehe Video)
  • Qualität: Wenn Beschnitt selbst erstellt wird und nicht von der Agentur geliefert wird, dann kann es passieren, dass die Agentur nicht mit der Qualität zufrieden ist.
  • Die Marge: Manuelle Arbeiten sind in der Preiskalkulation eines Auftrags nicht vorgesehen. Jede Minute manueller Arbeit lässt die Marge schrumpfen.

Kunden um korrekte Datei bitten

PDF Zuschnittrahmen

In der Praxis wird allerdings meistens der Kunde angerufen, um diesen zu bitten, die Datei nochmals mit Beschnitt zu senden. Auch dieses Vorgehen unterbricht den automatischen Workflow und hat unter anderem folgende Nachteile:

  • Produktionsverzögerung: Meistens sind Liefertermine ziemlich sportlich gesetzt. Kommunikation mit dem Kunden birgt immer die Gefahr einer deutlichen Verzögerung. Er ist nicht erreichbar, sein Grafiker nicht verfügbar, der Vertretung muss der Sachverhalt erklärt werden, … Der Drucktermin wird gefährdet und somit Ihr Auftragsfluss.
  • Kundenbeziehung: Die Agentur will keine Diskussionen mit dem Druckdienstleister, sondern einen problemlosen Druck. Jede Kontaktaufnahme wird eher als Störung empfunden und kann dazu führen, dass der Druckdienstleister als inkompetent empfunden wird. Letztendlich zählt das Endprodukt; wenn dazu zusätzlicher Beschnitt benötigt wird, vertraut die Agentur auf die Kompetenz der Druckerei.
  • Auftragsverlust: Agenturen suchen sich Druckdienstleister, die problemlos und fehlerfrei drucken, und werden sich dementsprechend bei zu vielen Rückfragen schnell neue Partner suchen.

Die Lösung: Beschnitt automatisch erzeugen

Ein automatisierter Workflow muss in der Lage sein zu erkennen, ob Beschnitt fehlt und wenn ja, diesen vollautomatisch erzeugen. Genau das leistet das OneVision Modul „Beschnitt erzeugen“. Es bietet eine vollautomatische Lösung für ein alltägliches Produktionsproblem.

Durch den Einsatz dieses Workflow-Werkzeuges ergeben sich also folgende Vorteile:

  1. Zwei Mitarbeiter (Vorstufenmitarbeiter und Sachbearbeiter) wären im Arbeitsfluss nicht gestört gewesen.
  2. Der Kunde hätte keinen Mehraufwand leisten müssen.
  3. Es wären keine Mehrkosten entstanden.
  4. Die Produktion kann ungestört fortgesetzt und der Liefertermin gehalten werden.
  5. Die Druckerei wird als kompetent und verlässlich wahrgenommen.

Nicht zu reden von dem Stress und Ärger, der allen Beteiligten erspart bleibt.

Ein kurzes Rechenbeispiel: Angenommen Sie verdienen als Vorstufenmitarbeiter 40.000 Euro (brutto) im Jahr; das macht einen Stundensatz von 19,23 Euro. Um eine Datei auf den Beschnitt zu prüfen, fehlenden Beschnitt anzufügen und die Datei anschließend wieder zu speichern und in den Workflow zurück zu spielen, benötigen Sie 10 Minuten. Das Anfügen von fehlendem Beschnitt kostet somit 3,21 Euro pro Datei. Wie viele Dateien müssen Sie und Ihre Kollegen täglich prüfen und ggf. korrigieren?

10 Dateien = 32,10 Euro pro Tag (812,13 Euro pro Monat, 8.057,10 Euro pro Jahr)

50 Dateien = 160,50 Euro pro Tag  (4.060,65 Euro pro Monat, 40.285,50 Euro pro Jahr)

100 Dateien = 321,00 Euro pro Tag (8121,30 Euro pro Monat, 80.571,00 Euro pro Jahr)

Wie funktioniert das technisch?

Das Modul „Beschnitt erzeugen“ kann als Teil eines vollautomatischen Workflows genutzt werden.

Es kann je nach Produktionsanforderung sehr leicht konfiguriert werden, so zum Beispiel, ob der Beschnitt um die Trim Box oder um eine Stanzlinie angefügt werden soll.

Die Beschnittzugabe erfolgt also vollautomatisch und zugleich exakt nach Ihren Produktionsvorgaben.

Testen Sie "Beschnitt erzeugen" selbst

Fazit

Manuelles Anfügen von Beschnitt ist aufwendig, teuer und führt zu Verzögerungen im Produktionsfluss. Die automatische Beschnitterzeugung beseitigt diese Probleme: Ihr Workflow läuft reibungslos, Sie haben keine laufenden Kosten und Sie produzieren termingetreu.


Wer ist der beste Ansprechpartner bei OneVision?

Falls Sie bereits OneVision-Kunde sind und noch mehr aus Ihrer Software herausholen wollen, dann kontaktieren Sie training(at)onevision.com.

Wenn Sie noch keine OneVision Software im Einsatz haben, dann kontaktieren Sie info.ce(at)onevision.com

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