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Dem Mutigen gehört die Welt! // Be brave: automate!

Die Zahlen sprechen eine einheitliche Sprache: es führt kein Weg mehr am Digitaldruck vorbei.

„Druckpapst“ Frank Romano, emerierter Professor des renommierten Rochester Institute of Technology, wagte bereits 2016 die Prognose, dass bis zum Jahr 2021 der Marktanteil des Digitaldrucks 50% betragen würde.

Die Ausgangssituation

Schaut man in die Statistiken, sieht man im deutschen Druckmarkt ein über 10 Jahre konstantes Umsatzplateau von jährlich rund 21 Mrd. Euro erreicht:

Umsatzentwicklung des deutschen Druckmarkts

Berichtskreis: Unternehmen mit mehr als 17.500 EUR Jahresumsatz;

 

Taucht man noch weiter in die Zahlen ein, zeigt sich, dass

  • Druckdienstleister Kostensteigerungen und einem intensiven Wettbewerbsdruck ausgesetzt sind: die steigenden Materialkosten (für Druckplatten, -farben und Lacke, Papier), Lohn- und Energiekosten sowie Logistikkosten können nicht direkt an den Kunden weitergegeben werden.
  • der Wettbewerbsdruck immens ist, der Markt konsolidiert: die Anzahl der druckenden Betriebe ist von 12.000 (2004) auf 8.000 (2017) gesunken (lt. Statistisches Bundesamt)

 

bvdm-Umfrage: Kostensteigerung und Wettbewerbsdruck setzen sich fort

Die Kosten der deutschen Druck- und Medienwirtschaft steigen ungebremst. Aufgrund des anhaltenden Wettbewerbsdrucks können viele Unternehmen diese Steigerung aber nicht an ihre Kunden weitergeben. Umsatz und Gewinn der Branche sind 2018 gesunken. Die Unternehmen zeigen sich dennoch investitionsbereit. Das geht aus der diesjährigen Branchenumfrage des Bundesverbandes Druck und Medien hervor, an der im Januar erneut 420 Unternehmen teilgenommen haben.

Kostensteigerung und Wettbewerbsdruck im deutschen Druckmarkt

Aus diesen Standortfaktoren (weniger Betriebe bei gleichbleibendem Branchenumsatz) lässt sich unschwer folgern: die Auftragszahlen für die bestehenden Druckereien steigen.

Darüber hinaus berichten Druckdienstleister, dass die Auflage pro Druckauftrag stetig geringer, dagegen der kundenseitige Ruf nach personalisierten Druckerzeugnissen immer lauter wird und somit auch der nach dem Digitaldruck: kleine Auflagenzahlen lassen sich über den Digitaldruck schnell, hochwertig und vergleichsweise kostengünstig umsetzen.

Die Lösung

Kritisches Moment: die Margen sind gering für Druckdienstleister – zur Erinnerung: die steigenden Preise können aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks nicht an den Verbraucher weitergegeben werden; mit jedem manuellen Eingriff verringert sich die Marge weiter…

Die Lösung: Automation! Immer wiederkehrende Arbeitsschritte und Abläufe in der Wertschöpfungskette über Software automatisch ablaufen zu lassen. Das senkt die Fehlerrate, erhöht den Auftragsdurchsatz und erhält/steigert die Marge pro Auftrag.

Natürlich gibt es nicht „die eine für alle“ gültige Lösung. Sie hängt von vielen Faktoren ab:

  • welche Druckerzeugnisse werden produziert
  • wie ist die Systemlandschaft aufgebaut
  • welche Druck- und Weiterverarbeitungsmaschinen sind im Einsatz und müssen damit angebunden werden
  • was sind die Zielsetzungen in den einzelnen Druckbetrieben
  • welcher Automationsgrad soll erreicht werden
  • etc.

Der „Haken“

Der Weg dorthin kann nicht automatisiert werden. Aber wie hat Theodor Fontane schon so schön festgestellt: Dem Mutigen gehört die Welt!

Software-Unternehmen, die ihre Arbeit gewissenhaft erledigen, machen eine Bestandsaufnahme vor Ort, verschaffen sich einen Überblick über die Ziele des Druckdienstleisters, seines Produktsortiments und seiner aktuellen Produktionsprozesse, und schlagen Lösungen vor, die die Produktion automatisieren und damit wirtschaftlicher werden lassen.

Das bedarf der Mitarbeit der Druckerei: die involvierten Personen müssen sich die Zeit nehmen, meist neben dem Tagesgeschäft, und die IST-Situation sowie die Zielgrößen zusammen mit dem Software-Unternehmen zu bestimmen.

Allerdings wird dieses zeitliche Investment belohnt!

Warum dem Mutigen die Welt gehört

Ein kurzes Rechenbeispiel:

Stellen Sie sich vor, Sie reparieren Beschnitt, Schnittlinien, Marken, Farbräume, Seitenformate, konvertieren RGB-Bilder, nesten und kacheln Sujets, erstellen Cutter-Anweisungen/Schnittlinien und und und… manuell. Alles Aufgaben, die in der Druckvorstufe anfallen, einem ähnlichen Muster folgen und damit regelbasiert automatisiert werden können.

Regelbasierte Automation erledigt all das im Handumdrehen in nur wenigen Minuten, statt in Stunden oder Tagen.

Die Parameter:

  • Satz pro vollausgelastete Stunde: 30€
  • Pro Datei aufgewendete Zeit bei manueller Arbeit: 20 Minuten

-> 10 € pro Datei

-> Bei 30 Dateien am Tag: 300 € / Tag

-> Bei 21,75 Tage / Monat ergibt das Kosten von 6.525 € / Monat

-> Und das wiederum ergibt bei 12 Monaten 78.300 € im Jahr

Unsere Automationssoftware für Druckereien erledigt die Arbeit in einem Bruchteil der Zeit. Selbst, wenn man die Rechnung sehr defensiv ansetzt und annimmt, die Automatisierung benötigt 50% der manuellen Bearbeitungszeit, spart sich die Druckerei im Jahr knapp 40.000 Euro.
Das würde wiederum bedeuten, dass sich damit die Investition in eine Automationssoftware meist schon nach dem ersten Jahr amortisiert hat…

Anzumerken ist zusätzlich, dass hier nur die Einsparungen durch die reine Arbeit an der Produktionsdatei berücksichtigt sind. Software automatisiert auch die Übergabe der Bestellung an die Produktion und wiederum die Übergabe der Produktion an den Druck und die Weiterverarbeitung.

Weitere angenehme Nebeneffekte der Automatisierung:

  • Bestehendes Personal kann sich den Unternehmensbereichen zuwenden, in denen die menschliche Komponente unersetzbar ist: im Service, der Kundenberatung, dem Verkauf, der Strategie
  • Bei steigenden Auftragszahlen muss kein zusätzliches Personal für die Datenaufbereitung eingestellt werden
  • Hochzeiten im Auftragseingang und in der Produktion müssen nicht mehr über teure „Springer“ oder Zeitarbeiter abgefangen werden; das übernimmt die Software

Niemand muss die Katze im Sack kaufen: Wir stellen unsere Lösungen für einen unverbindlichen, zeitlich befristeten Test in Ihrer Produktion zur Verfügung und ermöglichen Ihnen so, den ROI zu messen.

In jedem Fall gilt

Wer langfristig überleben und profitabel sein will, der muss sich den veränderten Marktbedingungen stellen und erfolgreich handeln. Es gilt das Darwinistische Prinzip „Survival of the Fittest“. Der Stärkste wird gewinnen. Oder im übertragenen Sinn: Der Mut zur Veränderung wird belohnt…


Wer ist der beste Ansprechpartner bei OneVision?

Falls Sie bereits OneVision-Kunde sind und noch mehr aus Ihrer Software herausholen wollen, dann kontaktieren Sie trainer(at)onevision.com.

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